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Koma PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dan French   
Wednesday, 14. November 2007

TEASER_V_Wach-Koma_1Koma (WT - df) Koma ist eine ungewöhnlich tiefe Betäubung oder ein tiefer Schlaf, der entweder durch eine schwere Krankheit oder als Folge einer schweren Schädel-Hirnverletzung auftritt.Medizinisch wird Koma mit „Bewusstlosigkeit“ gleichgesetzt. Eine Bewusstlosigkeit ist nach moderner Auffassung nicht einfach ein organischer Ausfall von Bewusstseinsfunktionen, sondern stets auch eine seelische Antwort auf die Gewalteinwirkung. gemessen wird das Koma nach dem Glasgow Coma Scale (GCS) mehr Informationen über das Glasgow Coma Scale (GCS).

  

koma1 Koma ist kein passiver Zustand, sondern eine aktive, bis auf tiefste Bewusstseinsebenen zurückgenommene Lebenstätigkeit. Koma hat Schutzfunktion und ermöglicht es den Betroffenen, ganz bei sich selbst zu sein. Koma in diesem Sinne ist eine extreme, höchst empfindsame, verletzliche und damit auch schutzbedürftige Lebensform am Rande zum Tode.

 

  

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intensivstation Koma ist damit aber zugleich nicht einfach nur Ausdruck einer Krankheit, also „pathologisch“, sondern zugleich möglicher Ausgangspunkt einer neuen Lebensentwicklung, also eine sinnvolle Lebensform. Im Koma drücken sich destruktive und produktive Momente und Dimensionen eines Menschen mit einer stets einzigartigen Lebensgeschichte aus. Dies ist unbedingt zu berücksichtigen. In der Regel wird die Tiefe des Komas an der Reaktion auf Reizangebote und Stimulationen abgelesen nach GCS (Glasgow Coma Scale).
 


Verletzungen

Die drei wichtigsten Komastufen sind:

1. Keine Reaktion:
Der Patient scheint in einem tiefen Schlaf zu liegen und vollkommen unempfänglich für jede Art von Stimulation zu sein, wie z.B. Schmerz, Berührung, Geschmack, Geräusch oder Gegenstände, die ihm gezeigt werden.

2. Allgemeine Reaktionen:
Der Patient reagiert gelegentlich auf allgemeine Stimulationen, jedoch nicht immer auf die gleiche Art und Weise. Er kann auf Körperbewegungen reagieren, Gedankenmuster oder Sprachgebrauch verändern. Die Reaktionen können außerdem sehr langsam sein.

3. Lokalisierte Reaktionen:
Der Patient reagiert auf spezifische Stimulationen, aber nicht immer auf die gleiche Art. Die Reaktionen erfolgen direkt auf die Stimulation, wie z.B. Drehen des Kopfes auf Geräusch oder Ansprache, Verfolgen eines Objektes oder eines anderen Gesichts mit den Augen, Bewegen von Körperteilen auf Stimulation, auf das Objekt zu oder weg davon. Der Patient kann auf einfache Befehle, wie z.B. „Streck‘ Deinen Arm, hebe die Hand, schließe die Augen“, inkonsequent reagieren. Ist die Stimulation vorüber, kann er ruhig liegen. Der Patient kann merken, daß er intubiert ist oder einen Katheter hat, und versuchen, daran zu ziehen. Außerdem kann er sich Zwängen anderer Art widersetzen.

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