Koma (WT - df) Koma ist eine ungewöhnlich tiefe Betäubung oder ein tiefer Schlaf, der entweder durch eine schwere Krankheit oder als Folge einer schweren Schädel-Hirnverletzung auftritt.Medizinisch wird Koma mit „Bewusstlosigkeit“ gleichgesetzt. Eine Bewusstlosigkeit ist nach moderner Auffassung nicht einfach ein organischer Ausfall von Bewusstseinsfunktionen, sondern stets auch eine seelische Antwort auf die Gewalteinwirkung. gemessen wird das Koma nach dem Glasgow Coma Scale (GCS) mehr Informationen über das Glasgow Coma Scale (GCS).
Koma ist kein passiver Zustand, sondern eine aktive, bis auf tiefste
Bewusstseinsebenen zurückgenommene Lebenstätigkeit. Koma hat
Schutzfunktion und ermöglicht es den Betroffenen, ganz bei sich selbst
zu sein. Koma in diesem Sinne ist eine extreme, höchst empfindsame,
verletzliche und damit auch schutzbedürftige Lebensform am Rande zum
Tode.
Koma ist damit aber zugleich nicht einfach nur Ausdruck einer
Krankheit, also „pathologisch“, sondern zugleich möglicher
Ausgangspunkt einer neuen Lebensentwicklung, also eine sinnvolle
Lebensform.
Im Koma drücken sich destruktive und produktive Momente und Dimensionen
eines Menschen mit einer stets einzigartigen Lebensgeschichte aus. Dies
ist unbedingt zu berücksichtigen. In der Regel wird die Tiefe des Komas
an der Reaktion auf Reizangebote und Stimulationen abgelesen nach GCS
(Glasgow Coma Scale).
Verletzungen
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1. Keine Reaktion:
Der Patient scheint in einem tiefen Schlaf zu liegen und vollkommen
unempfänglich für jede Art von Stimulation zu sein, wie z.B. Schmerz,
Berührung, Geschmack, Geräusch oder Gegenstände, die ihm gezeigt werden.
2. Allgemeine Reaktionen:
Der Patient reagiert gelegentlich auf allgemeine Stimulationen, jedoch
nicht immer auf die gleiche Art und Weise. Er kann auf Körperbewegungen
reagieren, Gedankenmuster oder Sprachgebrauch verändern. Die Reaktionen
können außerdem sehr langsam sein.
3. Lokalisierte Reaktionen:
Der Patient reagiert auf spezifische Stimulationen, aber nicht immer
auf die gleiche Art. Die Reaktionen erfolgen direkt auf die
Stimulation, wie z.B. Drehen des Kopfes auf Geräusch oder Ansprache,
Verfolgen eines Objektes oder eines anderen Gesichts mit den Augen,
Bewegen von Körperteilen auf Stimulation, auf das Objekt zu oder weg
davon. Der Patient kann auf einfache Befehle, wie z.B. „Streck‘ Deinen
Arm, hebe die Hand, schließe die Augen“, inkonsequent reagieren. Ist
die Stimulation vorüber, kann er ruhig liegen. Der Patient kann merken,
daß er intubiert ist oder einen Katheter hat, und versuchen, daran zu
ziehen. Außerdem kann er sich Zwängen anderer Art widersetzen.