Hirnblutung Einführung - 10- 15% aller Schlaganfälle sind Hirnblutungen. Sie können unterschiedlicher Größe sein. Bei großen Hirnblutungen mit Einbruch in das Ventrikelsystem spricht man von Hirnmassenblutungen. Nicht nur die Größe einer Blutung, auch die Lokalisation im Gehirn entscheidet über den Ausgang der Erkrankung.
Hirnblutung - Symptome / Diagnose
Häufig setzen die Beschwerden schlagartig ein. Sie können sich danach
schrittweise verschlechtern, aber nicht bessern.
Verletzungen
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Durch die Ausfallerscheinungen ergeben sich Hinweise auf den Ort der
Schädigung des Gehirns für den Untersucher. So können z.B. bei
Schädigungen im Hirnstammbereich Bewusstseinsstörungen (bis zum Koma)
und Lähmungen an Armen und Beinen sowie der Atemmuskulatur auftreten.
Bei einer Kleinhirnblutung kommt es zu Schwindel und
Gleichgewichtsstörungen.
Hirnblutung - Behandlungsart und Leistungsmerkmale
ggf. Angiographie (bei Verdacht auf Gefäßmissbildungen)
Hirnblutung - Behandlungsmöglichkeit
Der Betroffene sollte im Krankenhaus überwacht werden, wenn
erforderlich, intensivmedizinisch. Kleinere Blutungen müssen nicht
zwingend operiert werden. Teilweise bilden sich diese zurück. Eine
operative Ausräumung oder ein Absaugen des Blutes ist zu erwägen, wenn
eine Verschlechterung eintritt.
Bei einer Hirnmassenblutung wird zumeist eine Drainage (Ableitung der
Blutung nach außen) zur Entlastung gelegt. Zum Teil sind solche
Blutungen nicht operabel.
Hirnblutung - Heilungsaussichten
Bei einer Hirnmassenblutung, die durch erhöhten Blutdruck ausgelöst
wurde, liegt die Sterberate bei 10-20%. Bei Blutgerinnungsstörungen,
die zu einer Hirnmassenblutung geführt haben, ist die Sterberate noch
höher. Zusätzlich spielt der Ort der Schädigung eine Rolle für den
weiteren Verlauf. Zumeist verbleiben Behinderungen.